Kommentare: 14
  • #14

    louise v. bernard (Freitag, 14 August 2020 10:57)

    Warum vergleichen Sie Ihren Betrieb mit Hochleistungsviehhaltungen, vergleichen Sie ihn doch mit Betrieben mit extensiver Viehhaltung. Sie sprechen von 30 Tiere auf ihrem Betrieb, Sie halten also nicht nebenbei ein paar Tiere sondern die Viehhaltung ist ein wesentlicher Betriebszweig von Ihnen.
    Auf der anderen Seite gibt es Betriebe die genauso wie Sie ihre Fruchtfolgefläche mit Kunstwiesen ergänzen und extensive Wiesen beweiden und Heuen nur eben mit Vieh welches letztlich auch noch Nahrung produziert.
    Dies soll nicht bedeuten, dass ich alles was sie tun schlecht reden will, aber es gibt viele Betrieb, die all die positiven Sachen welche Sie beschreiben ebenfalls tun, nur eben mit Nutzvieh und ohne sinnlose Emissionen.
    Dies ist eine Nachhaltige Landwirtschaft.

    Doch auch wenn wir uns über die Haltung und Nutzung der Tier nicht einig werden wünsche ich Ihnen viel Erfolg und Glück.

  • #13

    @ louise v. bernard (Sonntag, 02 August 2020 18:43)

    Werte Frau Bernard

    Wir möchten es nicht unterlassen, zu Ihrem zynischen Kommentar Stellung zu beziehen:

    Wir sind uns bewusst, dass wir mit unseren Rindern keine Kalorien für den direkten menschlichen Verzehr produzieren. Der Entscheid, die Milchkühe und Kälber des Hofes zu behalten aber nicht länger zu nutzen, war primär moralischer Natur.
    Punkto Emissionen gibt es zu beachten, dass diese bei langlebigen Rindern und solchen, welche ohne Kraftfutter auskommen und im Vollweidesystem gehalten werden (wie die unsrigen), geringer ausfallen als bei intensiver(er) Milch- und Fleischproduktion.

    Unser Hof betreibt aber auch Ackerbau! Und hier dienen uns die Rinder der Tierarche Seeland in zweifacher Hinsicht. Erstens verwerten sie das anfallende Gras in unserer Ackerbau-Fruchtfolge. Bevor unsere aktuell siebenjährige Fruchfolge wieder von vorne beginnt, wächst auf unseren Äckern im sechsten und siebten Jahr Gras (Kunstwiese). Gras ist wohl die einzige Kultur, welche den Boden nachweislich auf- und nicht abbaut. Nie würden wir in unserer Fruchtfolge auf Kunstwiesen verzichten wollen.
    Zweitens versorgen uns die Rinder mit den wertvollen Hofdüngern Mist und Gülle – gewonnen aus nichts als Gras (wie gesagt erhalten unsere strammen und gesunden Rinder kein Kraftfutter, auch keinen Mais, kein Futtergetreide oder dergleichen).
    Unsere Ackerkulturen kommen mit dem Hofdünger der Rinder aus. Weder kaufen wir anderswo Hofdünger zu, noch düngen wir unsere Kulturen mit Bio-Düngern aus dem Labor (welche eh zu 95% aus tierischen Schlachtabfällen wie z.B. Hornspänen bestehen).
    Trotzdem sind ansehnliche Bio-Erträge möglich – aktuell z.B. Hafer 76kg/a oder Linsen 15kg/a.
    Wir setzen in unseren Ackerkulturen also nur Dünger ein, der bei uns auf dem Hof anfällt. So schliesst sich der Nähstoffkreislauf unseres Hofes.

    Zu guter letzt möchten wir auf den „Output“ unseres Hofes hinweisen.
    Manch ein Betrieb mit Hochleistungskühen setzt seine ganze Fläche zur Fütterung (v.a. Gras [-Silage] & Futtermais) seiner Rinder ein und produziert dabei bloss Milch (und etwas Fleisch als Nebenprodukt), wobei wiederum nur rund 10% der eingesetzten Kalorien dann effektiv beim Menschen (Milch, Fleisch) angelangen.
    Wir produzieren bewusst und ausschliesslich direkte menschliche Nahrung, damit es zu keinem Kalorienverlust infolge Umweg über einen Tiermagen kommt.
    Auf unseren aktuell rund 14 Hektaren Ackerland produzieren wir diverse menschliche Nahrungsmittel: Linsen, Speisehafer, mehrere Sorten Maisgriess, Maismehl, Maisteigwaren, Brotweizen und Selbsterntegemüse. Bald kommen noch Hafermilch, Hartweizen- und Dinkelteigwaren dazu.

    Es grüssen,

    Leandra Brusa & Urs Marti, Biohof Hübeli Kallnach - Tierarche Seeland

  • #12

    Noë (Dienstag, 28 Juli 2020 17:10)

    Ich finde eure Art zu Leben und eure Projekte einfach nur wunderbar. Sie geben mir Hoffnung, dass wir auch in der Landwirtschaft eine Nachhaltige Zukunft schaffen können!

    Danke vielmals!

  • #11

    louise v. bernard (Donnerstag, 16 Juli 2020 11:58)

    Es ist schön zu sehen, dass es Menschen gibt welche mit ihrer Tierhaltung, absolut nichts ausser klimaschädlichen Emissionen produzieren.
    Die Natur wird es ihnen danken.

  • #10

    Simon Loosli (Donnerstag, 07 Mai 2020 19:51)

    Hoi zäme
    Ganz ehrläch, mi beidruckt die ganzi Idee wo dir da realisiert heit sehr.
    Itz muess mi Frou u ig de würkli mau zueche ha.
    I däm Sinn, grosse Respäkt a Euch und weiter so.
    Gruess vo dim Schueukamerad Simon

  • #9

    Robert, Judith & Jlona Kamber (Montag, 19 November 2018 22:01)

    Hoi zäme
    das isch jo ganz toll, was dir do mached. Eueri Linse sind echt der Hit. Mier hend`s üs zum Ziel gsetzt, Euch nächschts Jahr emol z`bsueche und witeri Produkt vo Eurem Hof i z`chaufe. Wenn`s möglich wär. üsers WoMo irgendwo hi`z stelle, chönnte mier Eu au e chli behilflich si. Mier sind echti Landeier und hend `s Seeland e paar Johr i de Ferie kenne und liebe glernt.
    Liebi Grüess vo drei Brusaner

  • #8

    Anne (Dienstag, 31 Oktober 2017 10:11)

    Hallo, Bonjour,
    Was ihr für eure Tiere macht ist so toll ! Danke für sie !
    Ich kann nicht sehr gut deutsch, ich werde besser schreiben was ich meine ob es auf französisch ist ;-)
    Vous avez une belle idée d'avoir transformé votre ferme pour produire des légumes et céréales et de rendre la vie libre aux animaux dont vous vous occupez ! Je me réjouis à chaque fois que j'apprends que des fermiers ont fait comme vous ici en Suisse :-) Ich wünche euch viel Erfolg ! J'espère pouvoir venir vous voir un jour !
    Grüsse von Aigle (Waadt)

  • #7

    Verena (Sonntag, 22 Oktober 2017 06:45)

    Gratuliere! Tolle, zukunftsweisende Ideen, zu deren Umsetzung ich euch alles erdenklich Gute wünsche! Bravo!

  • #6

    Danièle E. (Sonntag, 22 Oktober 2017 06:31)

    Mit Begeisterung las ich in der BZ über euren Hof ... einfach grossartig. Von ganzem Herzen wünsche ich euch viel Freude und Erfolg!

  • #5

    Alessandro (Samstag, 21 Oktober 2017 22:15)

    Chapeau!
    Ihr vollbringt wahre Pionierleistung. Das erfordert Mut und viel Durchhaltewille. Ich wünsche euch viel Kraft und natürlich Spass :-)

  • #4

    Thea (Samstag, 21 Oktober 2017 20:48)

    Ich finde es toll, dass du den Mut hast etwas zu verändern. Du sprichst nicht nur von einer Möglichkeit irgendetwas besser zu machen, sondern setzt es in Taten um. Das ist genial!
    Am besten finde ich, dass deine Tiere nicht ausgenützt werden, sondern auf dem Marti - Hof glücklich alt werden können.
    Ich wünsche dir für dein Vorhaben ganz viel Glück und Erfolg!

  • #3

    Helen H. (Samstag, 21 Oktober 2017 17:15)

    Lieber Urs

    Meine ganze Familie gratuliert Dir zu Deinem Projekt und wünscht Dir für die Zukunft nur das Allerbeste! Genau solche Leute wie Dich bracht die Welt...
    Liebe Grüsse aus Kallnach:-)
    Helen

  • #2

    Christine und Jürg (Samstag, 21 Oktober 2017 15:44)

    Wunderbare Sache! Wir gratulieren euch zu diesem Schritt und wünschen euch viel Erfolg!

  • #1

    Marina (Samstag, 21 Oktober 2017 14:15)

    So toll, was ihr gerade am Aufbauen seid! Pensionskühe, die einen schönen Lebensabend geniessen dürfen und die Umstellung auf Bioprodukte ohne Pestizide. Da kommen wir dann sehr gerne mal im Hofladen vorbei. Weiter so, tolles Vorhaben!