Kommentare: 18
  • #18

    louise v. bernard (Samstag, 16 Januar 2021 17:25)

    Liebe Christine
    Ich kann Ihnen weitgehend zustimmen. Auch ich achte darauf nur Produkte zu konsumieren welche meinen Wertvorstellungen entsprechen (Tierwohl, Biodiversität, Trinkwasser und was sonst noch alles ein Thema ist), die frage stellt sich wie erreichen wir all diese Ziele am Sinnvollsten und da ist die gute Louise "ist übrigens eine Birnensorte" der Meinung ,dass eine Landwirtschaft ähnlich der auf dem Hübeli zum Ziel führt. Nur stelle ich mich klar gegen die nutzlose Viehhaltung, da diese nicht mit meinen ethischen Aspekten zum Umgang mit der Natur vereinbar ist. Ich sehe den Menschen als einen Teil davon. Darum möchte ich ihm, also auch mir, nicht das Recht absprechen mit und von seinen Artgenossen zu leben. Natürlich immer mit dem nötigen Respekt, den auch ein Tier das geschlachtet wird ist nicht weniger wert als der Mensch.
    übrigens nur so zum nachdenken, wenn eine Kuh auf einer Hektare extensivem Grünland wächst und frisst entsteht rund um sie herum lauter Leben, Blumen, Bienen, Vögel, usw. wenn diese Fläche unter den Pflug kommt um Hafer für Hafermilch anzubauen ist dieses Leben erst mal weg. ( Soll nicht heissen das Hafer etwas schlechtes ist, aber die Vielfalt machts. )

  • #17

    Christine (Donnerstag, 19 November 2020 20:18)

    Ja, jeder soll produzieren wie er will! Reine Ansichtssache! Ich würde dazu meinen: JEDER SOLLTE SO PRODUZIEREN DAS NICHT IMMER MASSE UND GEWINN AN ERSTE STELL STEHT, SONDER DAS WOHL DES TIERES!
    Und das ist mehr als wünschenswert, es ist aller höchste Zeit den Tieren das zu geben was sie verdienen! So zu behandeln zu werden wie sie es verdienen! Nicht als Milch - Maschine und Gebärde - Maschine! Ich habe zufällig die Sendung gesehen und es machte mich glücklich, glücklich zu sehen das es noch Menschen gibt die so denken wie ich, fühlen wie ich, und haben den Mut andere Wege zu gehen. Ich esse nur noch Fleisch wenn ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann, sprich mir sicher bin wo her das Fleisch kommt, wie das Tier gelebt hat. Weil wir so viel verbrauchen, was wir nicht brauchen, schaden wir der Natur, der Umwelt und der Tierwelt! Wir haben immer noch nicht begriffen das wir umdenken müssen. Tun es Menschen wie die Familie Huebeli, werden sie entweder belächelt oder kritisiert. Ich bewundere diese Familie, die an sich und an das was sie tut glaubt! Sind wir bereit für die Handarbeit die die Hafermilch benötigt um hergestellt zu werden den Preis zu bezahlen, beweisen wir das wir es begriffen haben...ES MUSS SICH WAS ÄNDERN! Und WIR Konsumenten haben es in den Hände! Was wir angerichtet haben mit unserem Verhalten überschreitet jede Vernunft! Ich würde mir wünsche so ein Bauernhof zu haben an meinem Wohnort und ich würde noch so gern Hafermilch trinken. Und wenn man jetzt das Gefühl hat beim lesen...DIE KÖNNTE DOCH HAFERMILCH BEI COOP ODER LIDL KAUFEN...NEIN! Ich will sie aus der Flasche, nicht aus dem Tetrapack! Und ich will die Bauern die sie produziert unterstützen, nicht die mächtige Konzerne! Ja, es gäbe noch viel zu sagen...aber ich denke, nein, ich bin mir sicher, Familie Huebli hat mit so ein Umdenken Vorbild Funktion erreicht.
    Meine allerbeste Wünsche für euch Projekt, der gekront wird von Erfolg, für Mensch und Tiere! Da bin ich mir sicher!
    Es grüsst ganz herzlich Christine aus Büsserach SO

  • #16

    Daniel (Dienstag, 03 November 2020 23:32)

    Es freut mich, dass ihr in diese Richtung vorangeht. Ich wünsche euch dabei alles Gute und viel Erfolg!

  • #15

    Jungbauer (Sonntag, 18 Oktober 2020 12:00)

    Jeder soll produzieren wie er will.
    Ich habe 8 ha und 50gve. Nach IP suisse.
    Beim Rindvieh Mutterkühe inkl. Kälber bekommen kein gram Kraftfutter ext. Haltung nur Gras was bei uns wächst. Vollweide.
    Brauche im Jahr 550litet Diesel. Habe alte Maschinen zwischen 1961 und 1990 ausser schwader 2016. Gebäude alles gut renoviert.
    Und es läuft. Grosse Direktvermarktung. Jahresumsatz 50bis 60 tausend.

  • #14

    louise v. bernard (Freitag, 14 August 2020 10:57)

    Warum vergleichen Sie Ihren Betrieb mit Hochleistungsviehhaltungen, vergleichen Sie ihn doch mit Betrieben mit extensiver Viehhaltung. Sie sprechen von 30 Tiere auf ihrem Betrieb, Sie halten also nicht nebenbei ein paar Tiere sondern die Viehhaltung ist ein wesentlicher Betriebszweig von Ihnen.
    Auf der anderen Seite gibt es Betriebe die genauso wie Sie ihre Fruchtfolgefläche mit Kunstwiesen ergänzen und extensive Wiesen beweiden und Heuen nur eben mit Vieh welches letztlich auch noch Nahrung produziert.
    Dies soll nicht bedeuten, dass ich alles was sie tun schlecht reden will, aber es gibt viele Betrieb, die all die positiven Sachen welche Sie beschreiben ebenfalls tun, nur eben mit Nutzvieh und ohne sinnlose Emissionen.
    Dies ist eine Nachhaltige Landwirtschaft.

    Doch auch wenn wir uns über die Haltung und Nutzung der Tier nicht einig werden wünsche ich Ihnen viel Erfolg und Glück.

  • #13

    @ louise v. bernard (Sonntag, 02 August 2020 18:43)

    Werte Frau Bernard

    Wir möchten es nicht unterlassen, zu Ihrem zynischen Kommentar Stellung zu beziehen:

    Wir sind uns bewusst, dass wir mit unseren Rindern keine Kalorien für den direkten menschlichen Verzehr produzieren. Der Entscheid, die Milchkühe und Kälber des Hofes zu behalten aber nicht länger zu nutzen, war primär moralischer Natur.
    Punkto Emissionen gibt es zu beachten, dass diese bei langlebigen Rindern und solchen, welche ohne Kraftfutter auskommen und im Vollweidesystem gehalten werden (wie die unsrigen), geringer ausfallen als bei intensiver(er) Milch- und Fleischproduktion.

    Unser Hof betreibt aber auch Ackerbau! Und hier dienen uns die Rinder der Tierarche Seeland in zweifacher Hinsicht. Erstens verwerten sie das anfallende Gras in unserer Ackerbau-Fruchtfolge. Bevor unsere aktuell siebenjährige Fruchfolge wieder von vorne beginnt, wächst auf unseren Äckern im sechsten und siebten Jahr Gras (Kunstwiese). Gras ist wohl die einzige Kultur, welche den Boden nachweislich auf- und nicht abbaut. Nie würden wir in unserer Fruchtfolge auf Kunstwiesen verzichten wollen.
    Zweitens versorgen uns die Rinder mit den wertvollen Hofdüngern Mist und Gülle – gewonnen aus nichts als Gras (wie gesagt erhalten unsere strammen und gesunden Rinder kein Kraftfutter, auch keinen Mais, kein Futtergetreide oder dergleichen).
    Unsere Ackerkulturen kommen mit dem Hofdünger der Rinder aus. Weder kaufen wir anderswo Hofdünger zu, noch düngen wir unsere Kulturen mit Bio-Düngern aus dem Labor (welche eh zu 95% aus tierischen Schlachtabfällen wie z.B. Hornspänen bestehen).
    Trotzdem sind ansehnliche Bio-Erträge möglich – aktuell z.B. Hafer 76kg/a oder Linsen 15kg/a.
    Wir setzen in unseren Ackerkulturen also nur Dünger ein, der bei uns auf dem Hof anfällt. So schliesst sich der Nähstoffkreislauf unseres Hofes.

    Zu guter letzt möchten wir auf den „Output“ unseres Hofes hinweisen.
    Manch ein Betrieb mit Hochleistungskühen setzt seine ganze Fläche zur Fütterung (v.a. Gras [-Silage] & Futtermais) seiner Rinder ein und produziert dabei bloss Milch (und etwas Fleisch als Nebenprodukt), wobei wiederum nur rund 10% der eingesetzten Kalorien dann effektiv beim Menschen (Milch, Fleisch) angelangen.
    Wir produzieren bewusst und ausschliesslich direkte menschliche Nahrung, damit es zu keinem Kalorienverlust infolge Umweg über einen Tiermagen kommt.
    Auf unseren aktuell rund 14 Hektaren Ackerland produzieren wir diverse menschliche Nahrungsmittel: Linsen, Speisehafer, mehrere Sorten Maisgriess, Maismehl, Maisteigwaren, Brotweizen und Selbsterntegemüse. Bald kommen noch Hafermilch, Hartweizen- und Dinkelteigwaren dazu.

    Es grüssen,

    Leandra Brusa & Urs Marti, Biohof Hübeli Kallnach - Tierarche Seeland

  • #12

    Noë (Dienstag, 28 Juli 2020 17:10)

    Ich finde eure Art zu Leben und eure Projekte einfach nur wunderbar. Sie geben mir Hoffnung, dass wir auch in der Landwirtschaft eine Nachhaltige Zukunft schaffen können!

    Danke vielmals!

  • #11

    louise v. bernard (Donnerstag, 16 Juli 2020 11:58)

    Es ist schön zu sehen, dass es Menschen gibt welche mit ihrer Tierhaltung, absolut nichts ausser klimaschädlichen Emissionen produzieren.
    Die Natur wird es ihnen danken.

  • #10

    Simon Loosli (Donnerstag, 07 Mai 2020 19:51)

    Hoi zäme
    Ganz ehrläch, mi beidruckt die ganzi Idee wo dir da realisiert heit sehr.
    Itz muess mi Frou u ig de würkli mau zueche ha.
    I däm Sinn, grosse Respäkt a Euch und weiter so.
    Gruess vo dim Schueukamerad Simon

  • #9

    Robert, Judith & Jlona Kamber (Montag, 19 November 2018 22:01)

    Hoi zäme
    das isch jo ganz toll, was dir do mached. Eueri Linse sind echt der Hit. Mier hend`s üs zum Ziel gsetzt, Euch nächschts Jahr emol z`bsueche und witeri Produkt vo Eurem Hof i z`chaufe. Wenn`s möglich wär. üsers WoMo irgendwo hi`z stelle, chönnte mier Eu au e chli behilflich si. Mier sind echti Landeier und hend `s Seeland e paar Johr i de Ferie kenne und liebe glernt.
    Liebi Grüess vo drei Brusaner

  • #8

    Anne (Dienstag, 31 Oktober 2017 10:11)

    Hallo, Bonjour,
    Was ihr für eure Tiere macht ist so toll ! Danke für sie !
    Ich kann nicht sehr gut deutsch, ich werde besser schreiben was ich meine ob es auf französisch ist ;-)
    Vous avez une belle idée d'avoir transformé votre ferme pour produire des légumes et céréales et de rendre la vie libre aux animaux dont vous vous occupez ! Je me réjouis à chaque fois que j'apprends que des fermiers ont fait comme vous ici en Suisse :-) Ich wünche euch viel Erfolg ! J'espère pouvoir venir vous voir un jour !
    Grüsse von Aigle (Waadt)

  • #7

    Verena (Sonntag, 22 Oktober 2017 06:45)

    Gratuliere! Tolle, zukunftsweisende Ideen, zu deren Umsetzung ich euch alles erdenklich Gute wünsche! Bravo!

  • #6

    Danièle E. (Sonntag, 22 Oktober 2017 06:31)

    Mit Begeisterung las ich in der BZ über euren Hof ... einfach grossartig. Von ganzem Herzen wünsche ich euch viel Freude und Erfolg!

  • #5

    Alessandro (Samstag, 21 Oktober 2017 22:15)

    Chapeau!
    Ihr vollbringt wahre Pionierleistung. Das erfordert Mut und viel Durchhaltewille. Ich wünsche euch viel Kraft und natürlich Spass :-)

  • #4

    Thea (Samstag, 21 Oktober 2017 20:48)

    Ich finde es toll, dass du den Mut hast etwas zu verändern. Du sprichst nicht nur von einer Möglichkeit irgendetwas besser zu machen, sondern setzt es in Taten um. Das ist genial!
    Am besten finde ich, dass deine Tiere nicht ausgenützt werden, sondern auf dem Marti - Hof glücklich alt werden können.
    Ich wünsche dir für dein Vorhaben ganz viel Glück und Erfolg!

  • #3

    Helen H. (Samstag, 21 Oktober 2017 17:15)

    Lieber Urs

    Meine ganze Familie gratuliert Dir zu Deinem Projekt und wünscht Dir für die Zukunft nur das Allerbeste! Genau solche Leute wie Dich bracht die Welt...
    Liebe Grüsse aus Kallnach:-)
    Helen

  • #2

    Christine und Jürg (Samstag, 21 Oktober 2017 15:44)

    Wunderbare Sache! Wir gratulieren euch zu diesem Schritt und wünschen euch viel Erfolg!

  • #1

    Marina (Samstag, 21 Oktober 2017 14:15)

    So toll, was ihr gerade am Aufbauen seid! Pensionskühe, die einen schönen Lebensabend geniessen dürfen und die Umstellung auf Bioprodukte ohne Pestizide. Da kommen wir dann sehr gerne mal im Hofladen vorbei. Weiter so, tolles Vorhaben!